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Marokkos Ernährungswirtschaft dekarbonisiert ihre Produktion

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Der EU-Kohlenstoffgrenzausgleich zwingt Marokkos Ernährungswirtschaft zu Investitionen in klimaneutrale Technologien. Dies eröffnet deutschen Anlagenbauern Wachstumspotenziale.

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Von Ullrich Umann | GTAI

 

Die exportorientierte marokkanische Lebensmittelindustrie steht im Zugzwang: Sie muss auf kohlenstoffarme Technologien umstellen, um den Zugang zu ihrem wichtigsten Exportmarkt, der EU, nicht zu verlieren. Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) der EU trat am 01. Januar 2026 in Kraft und verpflichtet Importeure, den CO2-Fußabdruck bestimmter Produkte zu deklarieren und dafür einen Preis zu zahlen. 

Obwohl marokkanische Exporteure die Steuer nicht direkt entrichten, müssen sie präzise Daten über ihren CO2-Ausstoß bereitstellen. Ohne diese Daten oder bei hohen Emissionswerten werden ihre Produkte auf dem europäischen Markt deutlich weniger wettbewerbsfähig. 

 

  • Dekarbonisierung ist vorrangiges Investitionsziel
  • Absatzchancen erschließen
  • Vermarktungsstrategien entwickeln
  • Marktteilnehmer identifizieren

 

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