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Marokko schützt sich gegen Wasserknappheit

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Auf deutsche Hersteller von Wassertechnik warten in Marokko zahlreiche und umfangreiche Projekte, sowohl unter in- als auch ausländischer Trägerschaft.

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Von Ullrich Umann | GTAI

 

Marokko baut seine Wasserwirtschaft unter Hochdruck aus. Damit federt das Land die strukturelle Wasserknappheit ab, die infolge mehrjähriger Dürreperioden entstanden war. Zwar haben die Regenfälle Ende 2025 wieder eingesetzt, was im Frühjahr 2026 zu gestiegenen Füllständen in den Talsperren beziehungsweise sogar zu einer kurzfristigen Entspannung in der Wasserversorgung geführt hat. 

 

Dennoch möchte die Regierung die marokkanische Wirtschaft und Bevölkerung vor möglichen neuen Dürren schützen, weshalb die Wasserwirtschaft den eingeschlagenen Investitionskurs beibehält. Die Regierung setzt dabei auf die Diversifizierung der verschiedenen Wasserquellen: Dazu gehört der Ausbau von Talsperren, Auffangbecken und künstlichen Kanälen, die Meerwasserentsalzung und die Wiederverwendung gereinigten Abwassers. Ziel ist es, die Versorgung von Bevölkerung, Landwirtschaft und Industrie langfristig zu sichern und die Abhängigkeit von schwankenden Niederschlagszyklen zu reduzieren.

 

Deutsche Firmen liefern Hochtechnologie

Für deutsche Hersteller von Wassertechnik liegen dabei die größten Chancen in technologisch anspruchsvollen Segmenten, bei denen Effizienz, Betriebssicherheit und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Firmen, die diese Merkmale gezielt mit lokaler Präsenz und Partnerschaften verbinden, können sich als relevanter Zulieferer sogar langfristig im marokkanischen Wasser- und Infrastruktursektor positionieren. 

 

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