Ullrich Umann
Korrespondent von der GTAI Germany Trade and Invest (GTAI)
+212 522 42 94 25 ullrich.umann@gtai.deVon Ullrich Umann | GTAI
Marokkos Aftermarket für Kfz‑Ersatzteile und Werkstattausrüstungen entwickelt sich 2026 dynamisch. Der Markt profitiert von einem wachsenden Fahrzeugbestand von rund 5 Millionen Pkw sowie von einem hohen Durchschnittsalter von über zehn Jahren, was den Bedarf an Wartung und Verschleißteilen weiter nach oben treibt.
Werkstätten – freie Betriebe und Vertragswerkstätten – modernisieren ihre Ausstattung, um komplexere Fahrzeuggenerationen bedienen zu können. Besonders gefragt sind Hebebühnen, Diagnosesysteme und Spezialwerkzeuge.
Konventionelle Antriebe dominieren weiterhin klar: Elektro- und Hybridfahrzeuge machten 2025 bei den Neuzulassungen 12,5 Prozent aus, davon entfielen 0,9 Prozent auf reine E‑Autos. Der Großteil des Teileumsatzes entfällt damit weiterhin auf klassische Komponenten. Zwar startet 2026 die industrielle Batteriezellfertigung eines chinesischen Konsortiums, doch setzt der strukturelle Wandel hin zu Elektrofahrzeugen auf dem marokkanischen Kfz-Markt erst allmählich ein.
Deutsche Anbieter genießen einen ausgezeichneten Ruf. Marken wie Bosch, ZF, Continental, Schaeffler, Mahle oder Mann+Hummel stehen für Zuverlässigkeit und werden besonders bei sicherheitsrelevanten Komponenten bevorzugt. Einige deutsche Hersteller sind sogar mit eigenen Vertriebsbüros vertreten und bieten Schulungsprogramme an, was die Kundennähe stärkt. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck zu: Anbieter aus der Türkei, China und Taiwan gewinnen Marktanteile, vor allem im preisorientierten Segment.
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