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AHK Marokko - Events-Hauptkategorie, Global Events, Global AHK-Events, Global DEint Events Termin speichern
Beginn:
20.05.2015 | 09:30
Ende:
- 15:30
Ort:
IHK für Oberfranken Bayreuth, Bahnhofstraße 25, 95444 Bayreuth

Das Königreich Marokko kann seit 2001 ein kontinuierlich stabiles Wirtschaftswachstum von rund 5% pro Jahr vorweisen. Trotz weltweiter Wirtschaftskrise in den letzten Jahren und politischen Veränderungen in der arabischen Welt („arabischer Frühling“) hat sich Marokko mit seinen politischen und wirtschaftlichen Reformen sowie einer frühzeitigen Marktöffnung stabil weiter entwickelt.

Gerade in Zeiten geopolitischer Umbrüche vom Maghreb bis in den Nahen Osten ist Marokko mit seiner langfristig orientierten Ausrichtung ein Anker der politischen Stabilität. 

Für deutsche Unternehmen bestehen in Marokko vielfältige Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten, unter anderem in den Bereichen Erneuerbare Energien, Logistik, Automobilzuliefer- und Elektronikindustrie.

Im Sektor der Erneuerbaren Energien ist Marokko führend in der arabischen Welt und wird bis 2020 insgesamt 42 % der Produktionskapazität hierüber abdecken. Bei dem Bau des Solarkraftwerks Ouarzazate (Noor I) sind bereits einige deutsche Zulieferfirmen tätig. Erste Verhandlungen beginnen für die beiden nächsten Solarkraftwerke Noor II und III. Auch bei der Ausschreibung über die nächsten 850 MW Windenergie sind deutsche Unternehmen mit dabei. 

Mit dem größten afrikanischen Tiefseehafen TangerMed, der weiter ausgebaut wird, und den insgesamt vorgesehenen 77 Logistikzentren sowie dem bereits gut ausgebauten Autobahnnetz werden die wachsenden Industriesektoren nicht nur an Europa gut angebunden. Das Königreich Marokko ist damit auch ein Sprungbrett zu internationalen Märkten, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent. Durch Freihandelsabkommen mit mehr als 55 Ländern hat sich Marokko zu einem regionalen Drehkreuz für nord- und westafrikanische Märkte entwickelt. 

Mit der vom Industrieminister El Alamy vorgestellten Industriestrategie für den Zeitraum bis 2020 soll die bisherige Dynamik weiter geführt werden. Ziel der neuen Strategie ist nunmehr die Schaffung von industriellen Ökosystemen und die Einrichtung eines industriellen Entwicklungsfonds neben der Reduzierung des Anteils des informellen Sektors am BIP. Somit sollen bis 2020 insgesamt 500.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden und der Anteil des Industriesektors am BIP von derzeit 14% auf 23% angehoben werden. Dieser verstärkte und zunehmende Ausbau der lokalen Industrie geht aber nicht ohne entsprechende Investitionen in Industriegüter und bringt folglich zunehmende Möglichkeiten deutsche Technologie zum Einsatz.

Ihr Gesprächspartner

Marco Wiedemann ist seit fast neun Jahren in Nordafrika tätig. Als Geschäftsführer der AHK Marokko, die seit 18 Jahren zentraler Ansprechpartner für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ist, unterstützt und begleitet er deutsche Unternehmen vor allem bei Investitionsvorhaben in Marokko. Davor war er für das AHK-Netz in Nordamerika tätig.

Anmeldungen unter:

Katrin Taepke


Bereich International
Referentin International
Geschäftsführerin IHK-Gremium Kronach