Siemens und Gamesa fusionieren Anfang 2017

21.06.16 Global AHK News

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Siemens und der spanische Windanlagenhersteller Gamesa haben eine Fusion ihrer Windkraftsparten beschlossen. Wie die beiden Unternehmen am Freitag mitteilten, wird Siemens 59 % der Aktien an den Spaniern übernehmen, 41 % verbleiben bei den Gamesa-Aktionären. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden.

Mit dem Zusammenschluss soll ein weltweit führender Anbieter von Windkraftanlagen geschaffen werden. Die jährlichen Synergieeffekte werden dabei auf rund 230 Millionen Euro beziffert. Der Hauptsitz der Firma soll in Spanien liegen, von wo aus das Onshore-Geschäft geleitet werden soll. Das Offshore-Geschäft soll demgegenüber in Deutschland und Dänemark angesiedelt werden. 

"Der Zusammenschluss unseres Windgeschäfts mit Gamesa folgt einer klaren und überzeugenden Branchen-Logik in einem sehr attraktiven Wachstumsmarkt, in dem Skaleneffekte ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für mehr Kosteneffizienz bei erneuerbaren Energien sind", äußerte sich Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, zur Fusion.