Dieses rasche Erholungstempo ist nicht zu halten!

13.08.10

Davor, angesichts der erfreulichen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts die Hände in den Schoß zu legen, warnt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

 

Wansleben: "Das stärkste Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung hat im zweiten Quartal 2010 mit 2,2 Prozent alle Erwartungen übertroffen. Doch bei allem berechtigten Optimismus birgt das auch Enttäuschungspotenzial. Denn dieses rasche Erholungstempo ist nicht zu halten.

Wir haben zudem kaum mehr als die Hälfte der Krisenverluste aufgeholt. Daher müssen wir jetzt weiter arbeiten, statt uns gegenseitig auf die Schultern zu klopfen. Die Haushaltskonsolidierung muss uns jetzt gelingen, die Politik darf das Sparpaket nicht wieder aufschnüren.

Auch das Thema Fachkräftemangel wird zunehmend zum Engpass. Wir müssen die Potenziale der Menschen hierzulande ausschöpfen, gleichzeitig müssen qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland willkommen sein."