80 Milliarden Euro werden laut DIHK-Studie in Deutschland jährlich zu wenig investiert

12.08.14 AHK Marokko - News-Hauptkategorie

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80 Milliarden Euro werden laut DIHK-Studie in Deutschland jährlich zu wenig investiert. Das entspricht etwa drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes. DIHK-Präsident Eric Schweitzer zeigt sich besorgt über die – auch im internationalen Vergleich - geringe Investitionstätigkeit: „Die Investitionen von heute sind das Fundament für Wachstum und Arbeitsplätze von morgen. Mit aktuellen Entscheidungen wie Rente mit 63, Mindestlohn und Mütterrente errichtet die Politik derzeit weitere Investitionshürden.“

Mehr als jedes zweite Unternehmen sehe sich durch politische Entscheidungen ausgebremst. „Wir laufen Gefahr, in einer Hoch-Zeit unseres Erfolges die Weichen für eine negative Entwicklung zu stellen, warnt der DIHK-Präsident. Dabei gebe es von Demografie über Energiewende bis hin zu Steuern und Bürokratie eine weite Bandbreite von Politikfeldern für verantwortungsbewusste und nachhaltige Entscheidungen zugunsten von mehr Investitionen der Unternehmen am Standort Deutschland, betont Schweitzer. Hierzu gehöre auch ein Mittelstandspakt, der eine Investitionsagenda formuliere.

Quelle: DIHK